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DAS BÄCKERHANDWERK Geschichte Der Beruf des Bäckers gehört zu den ältesten Berufen der Menschheit. Bereits 4000 Jahre vor Chr. wurde in Ägypten und Babylonien Brot gebacken, wobei auch Sauerteig verwendet wurde. Bis zu Beginn des 20.Jahrhunderts waren die grundlegenden Tätigkeiten des Bäckerhandwerks, das Herstellen und das Abbacken von Teigen, durch Handarbeit bestimmt. Umso schneller verlief die technologische Entwicklung danach. Eine Vielzahl von Maschinen erleichtert heute die Arbeit, die früher mit erheblichen körperlichen Belastungen verbunden war. Dennoch kann die Technisierung die handwerklichen Fähigkeiten und die Kreativität des Bäckers nicht ersetzen. Sowohl bei den Herstellungsmethoden als auch bei den Produkten präsentiert sich das deutsche Bäckerhandwerk heute als moderner Wirtschaftszweig mit einer engen Beziehung zu seiner Tradition. Vor allem durch die Vielfalt, Qualität und Frische ihrer Erzeugnisse sowie durch ihre kundennahen Dienstleistungen ist es den handwerklichen Bäckereien gelungen, unangefochtener Marktführer im Bereich der Backwaren zu bleiben.
Daten (Stand 2008) In rund 16000 Bäckereibetriebe werden täglich frische Backwaren hergestellt und verkauft. Das Bäckerhandwerk unterhält für seine Kunden zusätzlich noch rund 30.000 Filialen. Damit stehen den Kunden rund 47.000 Einkaufstellen zur Verfügung. Insgesamt rund 276.000 Arbeitsplätze und rund 36.000 Ausbildungsplätze bestehen derzeit im Bäckerhandwerk. Mit einem Gesamtuzmsatz von 12 Mrd. Euro ist es ein wichtiger Wirtschaftszweig. Der durchschnittliche Umsatz pro Betrieb beträgt rund 730 TEUR dabei helfen rund 17 Mitarbeiter je Betrieb.
- ca. 320 Innungen auf Kreisebene - ca. 300 Brotsorten |
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